So wie wir Frauen zyklische Wesen sind, angebunden an die Phasen des Mondes, an unseren inneren Zyklus und an den Zyklus der Natur schält sich immer wieder eine Schicht deiner tiefsten Schmerzpunkte wenn es and er Zeit ist.
 
Wir heilen in Wellen und das ist wundervoll. So wie das Meer auch nicht immer ruhig und flach ist, so ist es auch mit unseren Emotionen und Gefühlen.
Es ist ok. Es darf sein. Auch wenn andere dich in deinem Umfeld nicht in deiner Ganzheit sehen können, ist es ok, wenn du dich verletzlich zeigst. Wenn du gerade innerlich aufgewühlt bist und das Licht hinter dem Tunnel nicht siehst. Es ist wie eine kleine Geburt, angebunden an den großen ganzen Zyklus:
Sehr schön dazu fand ich den Artikel von den newslichtern, der heute zu mir gekommen ist. Er weist auf den Neumond in Jungfrau hin, unter dem Thema: heilen und verstehen. Es ist eine Zeit, dass wieder eine Schicht gehen darf, wenn du deinen Heilungsprozess zulässt. Dann gehst du aus dem Schmerz heraus gestärkt, klarer und wieder ein Stück authentischer hervor.
 
Was ich beobachte ist, dass viele Frauen immer wieder sagen: „Ja, es ist alles ok. Ach, geht schon. Ist ja nicht so schlimm.“ Und bis zu einem gewissen Grad denke ich, ist es auch gut. Aber es macht uns auch zu mechanischen Wesen, die Schmerz nicht mehr fühlen wollen. Die sich Schmerz, Tränen und Phasen der Traurigkeit nicht mehr erlauben und keine Verletzlichkeit zeigen. Wir haben verlernt mit diesen Wellen zu fließen und sie als was heiliges zu sehen.
Oft hören wir dann, wir sind anstrengend, dramatisch, nicht liebenswert so wie wir gerade sind.
 
„Schmerz zu vermeiden, ist sehr anstrengend.
Schmerz ist im Grunde ein Gefühl, wie jedes andere auch. Trotzdem sind wir alle sehr damit beschäftigt, keinen Schmerz fühlen zu wollen. Uns so einzurichten, dass es nicht weh tut. Gar nicht am besten. “ so steht es im Artikel der Newslichter heute: http://bit.ly/2yut8Wy
 
Ich bin auch ein großer Fan von Glendon Doyle Melton. Ihr TED Talk: First the pain, then the rising ist wirklich inspirierend, für alle, die sich gerade wieder eine Schicht schälen: https://www.youtube.com/watch?v=BpBnGHjda14
 
Was mir dann auch immer hilft in diesen Zeiten ist raus in die Natur zu gehen, alles abfließen zu lassen. Die Verbindung zu Mutter Natur zu spüren. Oder auch Yoga zu machen und damit die Energien zu bewegen, sodass die Wellen durch uns durchfließen können und nicht blockieren.
 
Wie geht es dir damit? Wie gehts du mit diesen Phasen um? Erlaubst du dir zu weinen und Schwäche zu zeigen?
 
von Herzen, Anne