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Foto: Dimitry Zelinskiy

Heute morgen als ich meinen Tee getrunken habe, ist mir folgender Spruch begegnet: Folge dem Weg der Herzensweisheit, nicht dem Weg des Denkens. Darin steckt so viel Wahrheit. Entscheidungen, die für mein Leben wegweisend waren wusste ich immer zuerst im Herzen. Mein Kopf ist gewöhnlich auch sehr laut, weshalb es für mich ein riesen großer Schritt war die Herzensstimme von der Kopfstimme unterscheiden zu können. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was ich tue um die beiden Stimmen klar auseinander zu halten.

Zum einen stelle ich mir die Frage: „Was würde mein Herz jetzt sagen?“ – der erste Impuls, der dann kommt, ist die Antwort. Und alle weiteren Impulse sind dann schon wieder der Kopf. Antworten aus dem Kopf fühlen sich auch „höher“ an. Also ich spüre sie wahrlich an einer anderen Stelle im Körper – sie fühlen sich schwer an und sind oft wirr – sehr viele Impulse auf einmal. Dann weiß ich, dass es mein Kopf ist.

Was mir auch immer hilft ist mich zu fragen: „Kann ich die Antwort fühlen in meinem Körper“ – wenn ich dann wahrnehme, dass mein Herz warm wird oder sich ein Glücksgefühl im Körper ausbreitet, weiß ich das es mein Herzensweg ist. Wenn ich „Leere oder Verwirrung“ spüre, weiß ich, dass es die Antwort aus dem Kopf war. Das braucht ein wenig Übung seinen Körper und die Sensationen zu verstehen und zuordnen zu können, aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto leichter fiel es mir die Antworten klar auseinanderzuhalten. Das wahnsinnig schöne ist, dass der Herzensweg der Weg ist mit dem alles leicht im Leben geht. Es ist „DEIN“ Weg, der nur für dich bestimmt ist und mit dem du deinen Seelenweg und Seelenauftrag erfüllst. Daher ist es so wichtig, dass du deine Herzensstimme hörst und ihr folgen kannst. Das Leben wird so viel glücklicher und leichter, wenn wir uns unseren Herzensthemen widmen und du findest deinen eigenen Ton im Leben. Du erschaffst etwas, etwas was genau deins ist. Wie auch schon im Buch „Der kleine Prinz“ die Worte zu finden sind: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Wir öffnen uns in unserem Herzen für so viel mehr Liebe, Freude und Glücksempfinden.

Wenn du das Gefühl hast, dass du noch gar keine Verbindung zu deinem Herzen hast, dann hilft es dir täglich 5 Minuten morgens Zeit zu nehmen und einfach nur deine Aufmerksamkeit in die Herzregion zu lenken. Nehme dir einfach nur bewusst vor, dass du dein Herz jetzt wahrnimmst – als Beobachter. Sitze einfach nur mit dieser Intention ohne was erreichen zu wollen. Du wirst merken, dass du ein Gefühl und eine Verbindung zu deinem Herzen entwickeln wirst. Wenn du das geschafft hast, sitze die nächsten Tage ebenfalls 5 Minuten morgens mit der Intension dein Herzchakra zu öffnen. Es liegt auf Höhe deiner Brüste, in der Mitte davon. Atme bewusst in diese Stelle ein und aus und stelle dir vor, wie dort ein grünes Licht zu leuchten beginnt. Beobachte dann einfach über die Tage hinweg, wie sich dein Erleben verändert. Wenn dein Herzchakra geöffnet ist, bist du mit allem verbunden. Du nimmst die kleinen Wunder der Welt wahr. Du fühlst dich verbunden mit den Menschen in deiner Umgebung. Die Distanz zu deinen Mitmenschen verschwindet und stattdessen wirst du berührende und tiefe Gespräche erleben. Liebe bleibt nicht mehr nur ein Wort, sondern fühlst du mit so vielen Wesen um dich herum.

Wenn du jetzt noch den Impuls hast mehr dafür tun zu wollen, kann ich dir die Arbeit „körperzentrierte Herzensarbeit“ von Safi Nidiaye empfehlen. Sie bringt dich ins Spüren, ins Fühlen. In ihrem Anfangsbuch „Herz öffnen, statt Kopf zerbrechen“ führt sie dich genau zu diesem Punkt, wo alles leicht geht und du die Stimme deines Herzens wieder hören lernst. All ihre Bücher „Die Stimme des Herzens„, „Das TAO des Herzens„, „Wieder fühlen lernen„, „Das befreite Herz„, „Die 10 Herzensschlüssel“ – und noch viele mehr – helfen Stück für Stück dich näher im Herzen kennenzulernen. Was gibt es Schöneres.

Als Einstimmung findet ihr hier zwei wunderbare Youtube Videos von ihr: