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Was in den Medien dargestellt wird ist das eine, was jede Frau selbst mit sich fühlt und wie sie über ihre Brüste denkt ist das andere. Auch wenn wir wissen, dass sich vergleichen nichts bringt, macht es vermutlich jede Frau mal an einem Punkt ihres Lebens. Sind meine Brüste schön? Welche Frau hat sich diese Frage noch nicht gestellt.

Um zu zeigen, wie unterschiedlich die Brüste von Frauen sind, wie einzigartig und von der Natur für Mutterschaft und Frau sein geformt – hat die Fotografin Laura Dodsworth ihr Projekt “Bare Reality”, übersetzt “Nackte Realität” ins Leben gerufen. Hier hat sie 100 Frauen oben ohne fotografiert und daraus ein Buch entstehen lassen. Neben der Aufklärung für Brustkrebs will Laura mit diesem sozialen Projekt Frauen zu Wort kommen lassen, damit sie andere Frauen stärken. Sie lässt jede Frau ihre Geschichte zu ihren Brüsten erzählen. Wenn mutige Frauen voranschreiten, schenken sie damit anderen Frauen ein Stück Freiheit zurück. Was heißt es eine Frau zu sein?


Wie fühlen wir uns innerlich wenn wir an unsere Brüste denken?
Haben wir einen Bezug dazu?
Fühlen wir etwas, wenn wir an unsere Brüste denken?

Auch Diana Richardson setzt sich für die Aufklärung des weiblichen Körpers ein. Sie gibt seid über 15 Jahren Seminare zum Thema „Making Love“. Was ich spannend finde, ist was sie im folgenden Interview Eva Maria Zurhorst zum Thema Brüste offenbart. Diana hat herausgefunden, dass die Brüste unser Tor zu unserer weiblichen Sexualität sind. Wenn wir in uns hineinspüren und zu unseren Brüsten wieder ein Gefühl, eine Verbindung aufbauen, dann öffnen wir Frauen uns eigentlich erst untenrum und können den Mann ganz anders empfangen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es für jede Frau ist ihre Brüste zu lieben, sie anzunehmen und eine Verbindung/ein Gespür zu den eigenen Brüsten aufzubauen.

Wer mehr zu Diana Richardson und ihre Arbeit wissen möchte, kann hier stöbern.