Wem geht es nicht so, dass er im Winter krank wird, mal einen Schnupfen, Husten oder dich sogar die Grippe erwischt. Gerade sind um mich herum auch sehr viele Menschen krank. Gerade mit Kind, irgendwie schaffen die es immer sich gegenseitig anzustecken, kommt man auf einmal viel mehr mit diesen typischen Erkältungskrankheiten in Berührung. Da hilft nur vorbeugen und wenn es einen erwischt, liebevoll und geduldig mit sich sein, dass man jetzt gerade nicht alles machen kann wie man es will.

Mittlerweile habe ich auch die Geschenke des notgebundenen Rückzugs erkannt – nicht, dass ich mich freue, wenn ich krank bin. Ich kämpfe nur jetzt nicht mehr innerlich gegen meine Krankheit an, sondern kann in dem Moment dann auch das Schöne darin erkennen. Nämlich dass ich einfach mal im Bett liegen bleiben kann, dass ich auch tagsüber so lange schlafen kann wie ich will – vorausgesetzt mein Kind wird betreut und das mein ganzes System einfach mal auf Pause geschaltet wird um sich selbst erholen zu können.

 

Volle Kraft voraus: meine Vorbeugungs-Tipps

Ich merke, dass es sich für mich richtig gut anfühlt, vorbeugend schon immer ein paar Dinge für mich gerade in der sonnenarmen Winterzeit zu tun. Wenn das Gemüt und unser Immunsystem kleine Helfer gebrauchen kann.

1. Entspannungsmomente – so viele, wie möglich

Mein erster Tipp zur Vorbeugung im Winter, ist dir so viele Entspannungsinseln wie möglich in deinen Alltag einzubauen.  Dir bewusst Zeit zur Entspannung zu nehmen.

Im Frühling und Sommer unterstützen uns die allgemeinen Aufbruchs- und Glücksgefühle, die Umgebung von Sonne und Wärme. Wir sind glücklicher, das stärkt unser Immunsystem, weil wir entspannt sind. Im Winter, wenn alles eher düster ist und wir diese Außenimpulse nicht haben, liegt es nochmal mehr an uns diese Momente der Entspannung uns selbst zu zaubern.

Stress löst Verspannungen in unserem Körper aus. Die Energie kann nicht mehr frei durch deinen Körper fließen, wir schütten Adrenalin aus. Unser Körper kommt aus der Balance. Schafft es nicht mehr sich selbst zu regulieren und wir destabilisieren damit auch unser Immunsystem. Also Entspannung.

In die Sauna gehen, eine schöne Tasse Tee nehmen und in der Stille sitzen, ein schönes Bad nehmen, Meditation, deine Lieblingsmusik hören…folge deinem Herzen.

2. Unterstützende Helferleins

Mir tut es gut auch in der Ernährung nochmal zu überprüfen, was mich zusätzlich unterstützen könnte. Ich merke, dass ich im Winter nicht so viel Obst und Gemüse zu mir nehme, wie beispielsweise im Frühling und Herbst – wenn mein Frühstück mit einem grünen Smoothie angereichert wird. Ich greife gerne auf saisonale Produkte zurück und so ist die Vielfalt von Beeren und frischem Gemüse einfach eingeschränkt.

Frische, rote Paprika hat zum Beispiel einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. Wenn es im Winter frisches Gemüse nicht vorrätig gibt, gibt es dennoch oft hochwertiges Biogemüse auch Tiefkühl. Jetzt meine ich damit nicht die verarbeiteten Gerichte mit Zusätzen, wie Sahne, etc. Sondern einfach nur das Gemüse schockgefroren. Hier sind zum Teil mehr Vitamine enthalten wie im frischen Gemüse, dass lange Wege zurückgelegt hat um im Winter zu uns aus wärmeren Regionen geliefert zu werden. Nur mal als Impuls.

Und ich mache es so, dass ich dann noch gerne mein Ernährung in diesen Übergangszeiten durch zusätzliches Vitamin C und Zink für die Stärkung meines Immunsystems ergänze. Schau bewusst, was dir gut tut und was sich für dich richtig anfühlt.

 

 

Dich hat’s bereits erwischt?

Hier sind noch ein paar kleine Geschenke aus meiner Schatztruhe, die ich immer für mich mache, wenn die Erkältungswelle zugeschlagen hat:

1. Körperliche Hilfe

  • Ich liebe Erkältungsbäder. Sie machen mit ihren ätherischen Ölen einen wundervollen Duft und entspannen meinen ganzen Körper.
  • Inhalieren – entweder ganz simple mit einem Topf und heißem Salzwasser darin (Handtuch über deinen Kopf und fertig) oder auch mit den klassischen Inhaliergeräten vom Markt und den Kräutersalben.
  • Gönne dir so oft es geht einen leckeren Tee. Hier kannst du ja variieren. Für den Hals ist Thymian Tee, Rosmarin und Salbei Tee gut, Erkältungstees gibt es ja auch fertig gemischt oder auch heißes Zitronenwasser mit Ingwer und warmer Holunder mit Honig und Zitrone helfen weiter.
  • Schlafen, schlafen, schlafen so viel es geht. Mein Körper braucht dann immer ganz viel Ruhe um mit der Krankheit selbst klar zu kommen. Je mehr ich mich ausruhe, desto schneller geht s mir wieder gut.

2. Überliste deinen Kopf

Dein Geist/Kopf, hilft bei deiner Gesundheit mit, wenn du ihn richtig einsetzt. Wir alle wissen ja, wie mächtig unsere Gedanken und auch Intensionen sind, die wir aussenden. Was nämlich häufig passiert, wenn wir krank sind ist, dass wir uns selbst bemitleiden oder gar innerlich gegen die Krankheit kämpfen, weil wir uns ärgern, dass wir krank sind. Unser Kopf dreht sich dann nur um die Krankheit, wie weh alles tut, wie schlecht es uns ist, warum es uns jetzt bloß erwischt hat, was wir jetzt alles verpassen oder nicht machen können, etc.

Wenn du es schaffst, dass dein Kopf ruhe findet – super. Und wenn er doch gerne mit dir reden möchte, wenn dich dein gemeines inneres Männchen die ganze Zeit besucht, versuch es doch mal mit ein paar aufweckenden, positiven Affirmationen, Gedanken und Intensionen auszutricksen. Diese Sätze können sich auf den ersten Blick für dich etwas verrückt anfühlen, aber sie helfen. Probier es aus.:

  • Spirit der Krankheit – Verlasse meinen Körper und mein Energiefeld. Ich stelle mich nicht mehr zur Verfügung.
  • Ich wähle gesund zu sein.
  • Schritt für Schritt werde ich gesund.
  • Alle meine Zellen sind glücklich und gesund.

Wichtig, verbinde dich innerlich mit dem Zustand deiner optimalen Gesundheit. Schicke das einfach raus, wie einen Pfeil und dann brauchst du da nicht mehr dran denken. Es sei denn, deine Gedanken kommen wieder mit Negativität in die Quere, dann rede dir mit den obigen Sprüchen wieder gut zu.

3. Energetische Unterstützung

  • Aktiviere dein Herzchakra. Hier liegt auch dein Immunsystem. Schließe deine Augen und konzentriere dich für 5 Minuten auf den Bereich deines Herzens. Bitte um Kräftigung und Aktivierung deines Herzchakras. Je häufiger du diese kurze Übung machst, desto besser. Vor allem der Fokus und die Konzentration auf unsere Chakren (Energieräder unseres Körpers, die unser Energiefeld lenken) bringen sie zum Schwingen. Das durfte ich von Belinda Davidson lernen und hat mein Leben stark verändert.
  • Lege dich in eine Glas-Pyramide. Aus der „Schule der Geistheilung“ von Horst Krohne habe eine weitere schöne Übungen mitgenommen, die ich regelmäßig selbst mache, unterstützend wenn es mir nicht so gut geht. Und so geht sie: Schließe deine Augen und stelle dir eine große, gläserne Pyramide vor. Mitten in der Pyramide steht eine Liege. Auf diese legst du dich. Du bittest jetzt alle deine geistigen Helfer an deine Seite und zur Hilfe. Durch die Spitze der Pyramide kommt vom Himmel jetzt ein grüner Strahl, der deinen ganzen Körper mit grünem Licht umgibt. Du bittest jetzt darum, dass Heilung geschehen darf und dass deine geistigen Helfer dich so lange in der Heilpyramide unterstützen, wie es jetzt gut für dich ist.

 

Vielleicht hat dich ja die ein oder andere Sache inspiriert. Mir ist abschließend nochmal wichtig zu schreiben, dass ich keine Heilung verspreche mit meinen hier erwähnten Hilfsmitteln. Jeder hat ja seine eigenen Hausrezepte und ich finde es bereichernd dieses Wissen zu teilen.

von Herzen, Anne

 

Was sind deine Geheimwaffen? Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Erfahrungen mit mir. Ich würde mich sehr darüber freuen.