Was wäre, wenn ich dir sage, dass wir als Frau durch viele Portale gehen und diese Portale für uns wegweisend sind? Wie wir diese Übergänge zelebrieren ist entscheidend für uns Frauen, wie wir in unserer Weiblichkeit ankommen und wie unser Leben heute fließt. Es sagt viel darüber aus, wie du dich als Frau fühlst, ob gesehen, in deiner Kraft oder ob du damit noch gar nichts anfangen kannst. Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich dir gerne die Portale einfach kurz näher bringen.

Nur durch unsere Menstruation und unseren Zyklus können wir Leben schenken.

Blut auf rein körperlicher Ebene schenkt also Leben, es ist Schöpfung. Durch die unten beschriebenen Portale geht jeweils auch ein Wechsel unseres Hormonhaushaltes einher, der viel mit uns Frauen macht. Außerdem verbindet uns das Blut auch mit unserer Ahnenreihe. Es ist ein Geschenk, dass jede Frau in sich trägt.

Früher war unsere Menstruation heilig. Frauen haben sich in roten Zelten versammelt, weil die Mitmenschen wussten, dass die Frau zur Zeit ihrer Blutung an andere Kräfte angebunden war. Der Schleier zu der nicht erklärbaren Welt wird dann dünner. Sie kann wertvolle Erkenntnisse für den nächsten Monat und auch für die Gesellschaft empfangen. Daher ist die Zeit der Periode eine wichtige Zeit des Rückzugs. Beobachte mal bei dir selbst, wie du dich während deiner Periode fühlst – hast du da das Gefühl, dass du gerne in die Welt ziehen möchtest, oder hast du da eher das Gefühl nach Geborgenheit, Schutz und Ruhe? Das hat einen Sinn.

Blut auf seelischer Ebene bedeutet LebensENERGIE. Du kannst dich also sinnbildlich fragen, wie sehr ist mein Leben im Fluss. Wie stark folge ich meiner Freude im Leben und macht mir das Leben Freude? Fließt deine Energie frei?

 

7 Portale: 

Portal 1: Unsere eigene Geburt, durch die Gebärmutter in die Welt

Portal 2: Unsere erste Menstruation

Portal 3: Unser erster Geschlechtskontakt – Kontakt mit dem anderen Geschlecht

Portal 4: Schwangerschaft

Portal 5: Die erste Periode nach dem wir die Geburt unseres Kindes hatten

Portal 6: Menopause

Portal 7: Unser Tod

 

Wie für dich die Portale waren, sagt viel darüber aus, wie die nächste Phase deines Lebens werden wird. Wenn du bewusst diese Phasen durchläufst, auch rückwirkend, kann Heilung entstehen – nicht nur für dich, für deine ganze Ahnenreihe und jene, die noch in ihr kommen werden. Es ermächtigt alle.

 

Ritual zu den Portalen:
Wenn du magst, halte bei jedem Portal kurz inne und beantworte nachfolgende Fragen für dich:

  1. Versuche die Situation erst einmal wieder in Erinnerung zu rufen und die Situation z.B. deine Geburt so neutral wie möglich für dich zu beschreiben.
  2. Wie hast du dich gefühlt?
  3. Wurde dieses Ereignis von deinen Mitmenschen willkommen geheißen? Wie waren die Gefühle der Mitmenschen zu dem Zeitpunkt?
  4. Wie war die Umgebung wo es stattgefunden hat, oder bei einem längeren Zeitraum wie Schwangerschaft, wie war dein Umfeld während der Schwangerschaft – hast du dich geborgen gefühlt oder eher ungeliebt? Schreibe dir einfach alles auf.
  5. Was es für dein heutiges Leben bedeutet.
  6. Wenn du magst kannst du jetzt eine kleine Visualisierungsübung machen und dir vorstellen, dass du dieses Portal noch einmal durchschreitest nur dieses Mal so, wie du es dir gewünscht hättest.

 

Tipp: Umgang mit deinen Gefühlen:

Es mag sein, dass das ein oder andere unschöne Gefühl für dich dabei gewesen ist. Wenn du dich während der Schwangerschaft nicht gesehen und ungeliebt gefühlt hast, beispielsweise. Dann kannst du das Gefühl der Ablehnung noch heute spüren. Aber wisse, dass es heute für dich nicht mehr stimmt. Dass dieses Gefühl für die damalige Situation wichtig war und es aber jetzt keine Macht mehr über dich hat. Die Situation ist heute eine andere. Du kannst dich jetzt für etwas andere entscheiden, für eine andere Wahrnehmung deiner Realität heute. Was nicht heißt, dass dadurch das Ereignis aus der Vergangenheit nun schöner wird. Nein. Es ist das, was es ist. Es wird nicht verschönert, aber du hast es gemeistert und oft halten wir die Gefühle fest, wenn wir sie nicht fühlen wollen. Sie hängen noch an uns, weil wir ihnen keinen Raum gegeben haben. Wenn sie aber ihren Platz bekommen, gefühlt werden, du sagst, ok das war damals so. Es ist was es ist und ihnen dann keine Gewichtung mehr gibst, fließen sie von dir ab. Du hast damit losgelassen.

 

War diese Information für dich wertvoll? Hattest du schon einmal davon gehört? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar.