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Foto: Ryan Moreno

1. Unser Körper, unser Freund

Es gibt so Tage, da fühlen wir uns gar nicht wohl in unserem Körper. Ich habe für mich gemerkt, dass das dann auch seinen Sinn hat. Das der Körper uns dann was sagen will, dass er mehr Aufmerksamkeit möchte. Sehen wir ihn dann also nicht als unseren Feind, der uns im Weg steht, sondern als unseren Freund. Schon wird sich unser Körpergefühl umwandeln und wir verstehen warum wir uns gerade so fühlen. Wo wir in unserem Leben mehr Achtsamkeit hinschicken dürfen. Vielleicht arbeiten wir zu viel und der Körper möchte eine Ruhepause. Es gibt Zeiten der Aktivität und Zeiten der Passivität. Zeiten, in denen wir handeln sollen und Zeiten, in denen wir uns entspannt zurücklegen dürfen. Unser Körper, verbinden wir uns mit ihm als Freund, sagt uns genau was für uns gerade ansteht. Mein Tipp: Diesem Gefühl/ der ersten Intuition bzw. Antwort die uns einfällt, dann bewusst nachgehen.

Our bodies are not our enemies, treat it with the care and support your mind, body and spirit deserve.

 

2. Essen ist unsere Medizin

Schenke jedem Tag deinem Körper bewusst Momente der Liebe und Achtsamkeit. Was braucht er heute, damit wir in Balance und in unserer Mitte bleiben können? Unser Körper ist unser Tempel. Jeder Tag ist eine neue Entscheidung. Wenn du dich also heute zu dick fühlst, oder deine Lieblingskleidung nicht mehr passt, dann vergib dir für die vergangenen Tage, an denen du vielleicht unachtsam warst oder keine Zeit hattest auf deinen Körper zu achten. Frage dich stattdessen, was du deinem Körper heute schenken kannst. Vielleicht mag er sich mit Essen entgiften – achte mal bewusst darauf was du ihm an Essen zuführst den ganzen Tag über. Meine Devise ist, dass der Körper uns sagt, was er braucht. Dass unser Essen unsere Medizin ist. Das wir alles essen sollten, alles in Maßen. Viele Frauen verzichten heutzutage exessiv auf Kohlenhydrate. Dann wird jedoch in unserem Körper ein Gegenstoff produziert, der uns innerlich in Stress bringt. Es ist also gut, von Allem  zu essen, was sich gesund und gut für den eigenen Körper anfühlt. Wenn du irgendwelche Lebensmittel gar nicht essen kannst, dann hat das meistens auch seinen Sinn. Sei ehrlich zu dir. Sei bewusst. Isst du gerade um ein Gefühl zu kompensieren? Zu viel Süßes, weil dir die Süße im Leben fehlt? Isst du täglich nur Obst, aus Angst weil du dick werden könntest?

Zu viel in eine gewisse Richtung ist meiner Meinung nach nicht gut – genauso mit Tee oder Gewürzen. Das sind alles Informationen, die wir uns zuführen. Wenn wir hier zu wild kombinieren, kann uns das auch innerlich verwirren. Weniger ist hier oft mehr. Tee auch mal homöophatisch genießen, wenn uns danach ist. Den Tee einfach nur kurz ziehen lassen, wenn uns die angegebene Ziehzeit zu intensiv vorkommt.

Viele Menschen essen aus Routine jeden Morgen das Gleiche. Frag dich heute doch mal, worauf habe ich heute früh Lust – will ich mein Müsli mal mit Obst genießen? Will ich mir vielleicht mal ein anderes Brot gönnen – mal Dinkelmehl statt Vollkorn?

Let your food be your medicine & your medicine be your food

 

3. Bewegung als Notwendigkeit

Bewegung klärt unseren Geist, Bewegung gibt uns Schwung und belebt unseren Körper. Dabei muss es nicht immer um exessiven Sport gehen. Es reicht, wenn wir uns bewusst für die Treppen entscheiden, wenn wir zur Arbeit radeln, wenn wir morgens aufstehen und eine halbe Stunde Yoga für uns machen, oder wenn wir einfach bewusst 1-2 Mal zu einem Song ausgelassen tanzen. Folge hier einfach deinen Impulsen. Viele von uns haben Bewegung abgespeichert, dass es aufwendig und anstrengend sein muss – nein, im Gegenteil – wenn du dich darin entspannst, werden sich dir im Alltag von alleine ganz viele Möglichkeiten bieten. So ist es auf einmal eine wunderbare Sache, einkaufen zu gehen. Alltägliche Dinge in einem anderen Blickwinkel betrachtet – als Auszeit vor dem Computer, als Möglichkeit seinen Körper zu bewegen, bringen ganz neuen Schwung.

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4. Schlaf ist Meditation

Im Schlaf verabeiten wir unsere Eindrücke, unsere Seelen entfliehen unserem Körper und tanken neue Energie auf. Sie gehen auf Reisen nachts, wenn wir nicht bewusst sind. Du kannst dir zum Beispiel vor dem Einschlafen wünschen, dass du von Natur aus rechtzeitig vor dem Wecker wach wirst, damit dein Morgen sanft beginnt. Du kannst dir auch wünschen, dass sich all deine Kraftreserven heute nacht auftanken mögen. Du kannst dir wünschen, dass du heute Nacht etwas träumst, an das du dich morgens erinnerst – einen Traum, der dir Klarheit zu einer gewissen Sache bringt und zum Höchsten Wohle ist.

5. Sei nicht zu streng mit dir

Es gibt einfach Tage, an denen wir uns besser fühlen und Tage, an denen wir uns einfach nicht mögen. Nimm hin, wie du dich fühlst. Lehne es nicht ab, sondern gehe einfach mit dem Fluss. Das nimmt Druck und du wirst sehen, wie schnell sich dann das ungute Gefühl wieder in ein positives Gefühl wandelt, wenn wir mit uns liebevoll sind und nicht immer die Perfektion voraussetzen. Wir sind eben keine Maschinen, sondern lebendige Wesen, die dem Wandeln unterworfen sind. Wir wandeln uns täglich. Daher ist es klar, wenn in dir ein Prozess von sich geht, dass du dann nach außen auch diesen Prozess, dieses Gefühl zeigst. So bist du wie ein Chamäleon. Ein wandelndes Kunstwerk, mit seinen dunklen und seinen lichten Seiten. Feiere einfach jeden Tag, je deine Facetten.